Teufelsgold

teufelsgoldAndreas Eschbach
Teufelsgold

Bereits im Mittelalter soll der angebliche Stein der Weisen, dass erste Mal im Einsatz gewesen sein. Ein Alchimist, so schreiben die Aufzeichnungen, hat mit der Hilfe vom Stein des Weisen Gold hergestellt. Doch dieses Gold ist mit einem Makel behaftet, es ist böse und es zieht eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Eine Verwüstung, die bis in die heutige Zeit anhält.
Hendrik Busske, ein Angestellter einer Investmentfirma, befindet sich wegen einem Seminar in Zürich. Dort flüchtet er wegen eines Regenschauers in ein Antiquariat und stöbert ein wenig in den Büchern. Ein Buch hat es ihm besonders angetan, doch der Verkäufer sagt, es ist bereits verkauft. Doch Hendrik muss es haben – er stiehlt es einfach. In der gleichen Nacht wird er in der Bar von einer unglaublichen Frau aufgerissen, sie landen gemeinsam im Bett, am nächsten Tag ist das Buch verschwunden. Doch Hendrik hat sich ein paar Kopien gezogen und diese seinem Bruder, einen Physiker im Kern geschickt. In diesem Buch wird von den Gold machenden Alchimisten erzählt.
Hendrik hat Blut geleckt, er fängt an, sich über die Alchemie zu informieren, baut diese Grundsätze auch in seine Seminare ein. Seminare, die er alsbald als Selbstständiger führt und nicht mehr unter der Knute der großen Investmentfirma. Er zeigt den Teilnehmern, wie sie ihr Geld gewinnbringend veranlagen können. Er ist erfolgreich, seine Teilnehmer sind zufrieden, nur er selbst schafft es nicht, sein Geld zu vermehren. Bei sich selbst scheitern seine eigenen Ratschläge.
Doch dann lernt er einen besonderen Mann kennen, der nicht nur seine Leidenschaft für die Alchemie teilt, ihm auch noch ein Schloss zur Verfügung stellt, was seinen Status immens anhebt, nein, er hat auch noch ein Geheimnis im Keller liegen. Ein Geheimnis, über das er einst in einem Antiquariat gelesen hat.

Eine beeindruckende und zeitübergreifende Geschichte, mit einem leicht merkwürdigen Ende. (… hatte so meine eigenen Vorstellungen, aber auf dieses Ende wäre ich nie gekommen, vielleicht finde ich es deswegen merkwürdig…)
Nichtsdestotrotz eine spanende Geschichte über den, seit Indiana Jones bekannten, Stein der Weisen.

Über den Autor:
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung „für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs“ schrieb er seinen ersten Roman „Die Haarteppichknüpfer“, der 1995 erschien und für den er 1996 den „Literaturpreis des Science-Fiction-Clubs Deutschland“ erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller „Das Jesus-Video“ (1998), der im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit „Eine Billion Dollar“, „Der Nobelpreis“ und zuletzt „Ausgebrannt“ stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 9. September 2016
Hardcover, 511 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2568-9
UVP: € 22,90

Elisabeth Schlemmer

 

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