Das Mona Lisa Virus

das-mona-lisa-virusTibor Rode
Das Mona Lisa Virus

Die Bostoner Wissenschaftlerin Helen Morgan arbeitet als Neuroästhetikerin. Sie findet heraus, warum Menschen etwas oder jemanden schön finden. Und genau diese Kunst wird ihr zum Verhängnis. Sie hat nämlich eine Einladung des Louvre erhalten, die Mona Lisa mit ihrer speziellen Methode zu untersuchen.

Doch die besagte Mona Lisa ist einem Psychopaten ein Dorn im Auge. Seit dieser nach einem Unfall mehr einem Monster als einem Menschen gleicht. Sein Motto lautet: Alles Schöne muss zerstört werden. Daher entwickelte er auch einen Computervirus, der sich in jedes Gerät hackt und Fotos verzerrt, angefangen von Handys bis hin zu Magazinen, sein Ziel ist es aus schönen  Menschen Monster zu machen. Er entführt amerikanische Missen, entstellt diese wüst durch Operationen und nebenbei hat er es auch noch auf die Biene abgesehen.
Es werden weltweit Ermittler auf die ominösen Attacken und Vorfälle angesetzt, doch nur einer kann das große Ganze sehen. Und anfangs will es ihm keiner glauben.

Ich muss gestehen, ich war anfangs sehr, aber positiv, erstaunt, dass der Autor aus Deutschland kommt. Diese Welt-Untergangs-Szenarien schreiben normalerweise die amerikanischen Autoren. Aber Hr. Rode hat nicht nur seine amerikanischen Kollegen übertroffen, er hat auch mit dieser Geschichte, ich würde fast sagen, eine Art Denkmal gesetzt. Die Schönheit ist ein heikles Thema, die Mona Lisa umso mehr. Dieses Buch beinhaltet nicht nur eine fantastische Geschichte, sie lässt den Leser vor allem eines tun – nachdenken.

Über den Autor:
Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.
Das Mona-Lisa-Virus ist sein dritter Roman.

Verlag: Lübbe
Erscheinungsdatum: 24. März 2016
Paperback, 462 Seiten
ISBN:  978-3-7857-2567-2
UVP: € 15,50

Elisabeth Schlemmer

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