Ich hatte mich jünger in Erinnerung

Ich hatte mich jüngerMonika Bittl, Silke Neumayer
Ich hatte mich jünger in Erinnerung
Lesebotox für die Frau ab 40

Der morgendliche Blick in den Spiegel ist für Frauen ab einem gewissen Alter, nicht einfach nur mehr ein Blick auf das eigene Gesicht, sondern der Blick auf ein Kunstwerk welches restauriert werden „sollte“ bevor man das Haus verlässt.
Doch warum soll frau das jeden Tag aufs Neue auf sich nehmen und nicht einfach mit dem Gesicht leben, welches das Alter nun mal so mit sich bringt?

Der Grund sind nicht wir Frauen, der Grund ist die Welt drum herum, die uns vorgaukelt, dass eine 40-Jährige, das Aussehen einer 20-Jährigen zu haben hat.

Früher, zu Großmutters Zeiten, war es in Ordnung, wenn eine Frau einfach „alt“ wurde. Da gab es keine stillen oder auch lauten Vorwürfe von Familien & Freunden &Medien Co. , wenn die grauen Haare sich sehen ließen, oder wenn die ersten Falten im Gesicht aufgetaucht sind und frau diese nicht sofort mit Antifalten Cremes + Make-up bekämpft hat.

Dass war einfach NORMAL. Und wenn eine Frau mal weniger oder keine Falten hatte, waren das die guten Gene.

Auch die anderen Zipperlein, die das Alter mal so mit sich bringt, sollten WIEDER normalisiert werden. Der Körper hat nun mal ein vorgegebenes Haltbarkeitsdatum, welches irgendwann abläuft, da darf man doch „erwarten“, dass es ab der Hälfte mal anfängt zu zwicken und zwacken, die Sehkraft nachlässt, der Motor etwas stottert …

Warum dürfen Männer im Alter interessanter werden und Frauen werden einfach „nur“ alt?
Der einzige Mann, der im Alter interessanter wurde, war & ist Richard Gere, seit damals glauben alle Männer, dass das auch auf sie zutrifft, meine Herren, das ist leider nicht der Fall!

Ich selbst habe noch ein paar Jährchen bis zum 50 zigsten, das Thema Falten & grauen Haare sind aber jetzt schon akut und ein heißes Thema. Aber wenn ich in den Spiegel sehe, mich wieder darüber ärgere, warum meine ältere Schwester 10 Jahre jünger aussieht als ich, sage ich mir einfach: das bin nun mal ich.

Über die Autorinnen:
Monika Bittl, 1963 in einem kleinen Dorf im Altmühltal geboren und dort aufgewachsen, hat Germanistik und Psychologie studiert und lange als Journalistin gearbeitet. Seit 1992 ist sie freie Autorin und schreibt neben ihren Romanen auch erfolgreich Sachbücher. „Ich hatte mich jünger in Erinnerung“ war monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Auch als Drehbuchautorin hat Monika Bittl sich einen Namen gemacht und wurde für „Sau sticht“ mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt. Nach „Irrwetter“, „Bergwehen“, „Die Expedition“ und „Freiwild“ ist dies ihr fünfter Roman. Monika Bittl lebt mit ihrer Familie in München.
Silke Neumayer, geboren 1962 in Zweibrücken, studierte Kommunikationswissenschaften in München, bevor sie sich als Drehbuchautorin für Film und Fernsehen selbstständig machte. Silke Neumayer lebt mit ihrer Familie in München.

Verlag: Knaur 
Erscheinungsdatum: 11.Jänner 2016
Klappbroschur, 208 Seiten
ISBN :978-3-426-78763-2
UVP: € 12,99

Elisabeth Schlemmer

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