Das tanzende Häuschen
Albert Wendt
Tine Pelerine ist ein zartes Mädchen. Aber zimperlich ist sie nicht. Ihre Mutter nennt sie „tapferzart“. Die Mutter arbeitet irgendwo in der Ferne und Tine Pelerines größter Wunsch ist, dass sie endlich zurückkommt. Damit sich dieser Wunsch erfüllt, muss Tine Pelerine einige Tage im tanzenden Häuschen aushalten, sagt der Regenkönig. Dort trifft sie eine prächtige Kamelstute, den großen Bären Brim-Brim, eine Schafherde mit Nachnamen Bel und die Schlimme Hedwig, eine aufgedonnerte Pudeldame. Sie schließt Freundschaft mit der Ginsterkatze Klarinette und wehrt sich gegen Mops Dreibein. Denn nicht alle sind Tine Pelerine wohlgesonnen und manchmal gibt es ja auch mit Freunden Streit.
Es ist nicht leicht, die Tage im tanzenden Häuschen gut zu überstehen, aber Tine Pelerine schafft es und kommt damit der Erfüllung ihres Wunsches ganz nah.
Das Buch ist so nett geschrieben, dass man mit der kleinen Tine Pelerine bei ihrem Aufenthalt im tanzenden Häuschen schön mitleben kann. Der Leser ist nach jedem Kapitel gespannt, welch fabelhafte Wesen noch auftauchen um dem kleinen Mädchen zu helfen.
Ein wunderschönes, fantasievolles Buch. Sehr leicht zu lesen und für ältere Kinder, aber auf jeden Fall auch für Erwachsene, die sich vielleicht die Zeit bei einer Zugfahrt mit Lesen vertreiben wollen, geeignet.
Über den Autor:
Albert Wendt lebt seit seiner Kindheit in einem Dorf bei Leipzig. Dort sitzt er unterm Apfelbaum, bei schlechtem Wetter in einem Häuschen daneben, und schreibt Märchen. Seine Freunde ernähren ihn mit Büchern, Käse und saurem Wein.
Details:
Jungbrunnen Verlag
96 Seiten
cell. Pappband
ab 8 Jahren
ISBN 978-3-7026-5870-0
Erscheinungsjahr 2015
Birgit Handler
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