Am sechsten Tag
In einer Villa nahe Genua schwingen Lampen wie von unsichtbarer Hand berührt, Glühbirnen platzen und Steine fliegen durchs Fenster, obwohl draußen niemand zu sehen ist. Hausherr Luigi Scalfaro ruft Professor Wiesthal zu Hilfe, einen Experten für Parapsychologie aus Deutschland. Dieser wird Zeuge der spukhaften Phänomene und trifft auf eine geheimnisvolle Familie: Die junge Viola ist stets zugegen, wenn Ungewöhnliches geschieht. Ihr Vater Luigi zerkratzt sich im Schlaf das Gesicht, während seine Frau Donatella den deutschen Gast verführt. Die Hausdienerin steht der Familie näher, als ihre Stellung erwarten lässt. Und Jessica Scalfaro, Luigis erste Frau, kam unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben. Bald tun sich steinerne wie menschliche Abgründe auf, in die der Professor mit kriminalistischem Spürsinn hinabsteigt.
Es sind immer die Thriller am schlimmsten, die unter der heißen Sonne spielen. Dieser gehört auch dazu. Das Haus, die Familie und vor allem die Haushälterin und der Gärtner machen einen höchst seltsamen Eindruck auf Dr. Wiesthal, der vom Hausherrn beauftragt wird, dem Geheimnis von platzenden Glühbirnen auf den Grund zu gehen. Sechs Tage lang begleitet der Leser den Doktor auf der Suche nach der Ursache. Dann kommt er der Sache auf die Spur, und bevor man eins und eins zusammen zählen kann, ändert sich schlagartig die Situation. Seinen Auftrag muss er nicht mehr zu Ende führen, aber für ihn bleibt dieser Fall ewig in Erinnerung.
Über den Autor:
Tonio Walter, geboren 1971 in Hamburg. Studium, Promotion und Habilitation in Aachen, Bonn, Freiburg und Paris, Professor für Strafrecht in Regensburg und Richter in Nürnberg, Autor rechtswissenschaftlicher und rechtspolitischer Aufsätze, Bücher und Zeitungsbeiträge sowie einer KLEINEN STILKUNDE FÜR JURISTEN. Er lebt in Regensburg.
Details zum Buch:
176 Seiten. Gebunden.
ISBN: 978-3-89561-075-2
Verlag Schöffling & Co
Christina Burget

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