Machiavelli für Mütter
Von der Kunst, das Familienchaos zu beherrschen
Ihre Kinder machen was sie wollen, der Ehemann ist ständig unterwegs und sie selbst hatte zuletzt vor zwei Jahren mal einen freien Abend. Da bekommt die vierfache Mutter Suzanne Evans Niccolò Machiavellis Schrift »Der Fürst« in die Hände und erkennt, dass die elegante Intrige all ihre Probleme lösen könnte. Ihr nicht ganz alltägliches Familienexperiment zeigt, dass der Zweck manchmal doch die Mittel heilt, warum kleine Kinder gewitzter sind als man denkt und wie sich im Auf und Ab des Familienlebens fürstlich die Ruhe bewahren lässt.
Es gibt viele – sehr viele Ratgeber für Kindererziehung und Mütter. Aber dieser ist wirklich gut. Vielleicht auch deshalb, weil ich die Grundsätze, die hier vertreten sind, auch teile. Leider habe ich nicht die Disziplin alles so zu machen, wie die Autorin. Aber auch sie schreibt, dass in manchen Situationen eine Ausnahme gemacht werden soll. Vor allem zeigt sie auf, dass man sich einmal Gedanken über sein Familienleben machen muss und wie man es sich vorstellt. Dann kann man mit ein paar Tipps oder Vorschlägen daran arbeiten. Aber das geht nicht von heute auf morgen, und die Erfolgserlebnisse lassen vielleicht lange darauf warten. Ganz wichtig aber ist, dass man diese Gedanken und Vorstellungen seiner Familie mitteilen sollen. Denn alleine geht auch hier nichts.
Über die Autorin:
Suzanne Evans arbeitete als Scheidungsanwältin und Sportreporterin nachdem sie ihren Ph.D. in Geschichte an der UC Berkeley abgeschlossen hatte. Sie schreibt für New York Times, Los Angeles Times und Los Angeles Business Journal. Sie lebt mit ihrem Mann und vier kleinen Kindern in Kalifornien.
Details zum Buch:
288 Seiten, Kartoniert
ISBN: 978-3-492-30538-9
Piper Verlag
Christina Burget

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