In der Stille der Tod
Asli Verkallen meldet ihren Mann Richard vermisst. Nun sitzt sie daheim in ihrem Kataloghaus, in dem alles blitzt und blinkt, ihr dreizehnjähriger Sohn Keja ist Autist und gehörlos und ihre Einsamkeit wird ihr immer mehr bewusst. Die Familie ihres Mannes hat sie nie akzeptiert, die junge Frau aus Somalia, die ihr Glück in den Niederlanden gesucht hat. Dann hat sie Richard Verkallen geheiratet und ein Kind bekommen und doch nie Glück gefunden.
Denn nach einigen Jahren entpuppt sich ihr Mann als brutaler Kontrollfreak und Asli ordnet sich unter, muss sich auch um den gemeinsamen Sohn allein kümmern und vereinsamt immer mehr. Richard hat eine Geliebte aus der Firma der Familie und lebt sein eigenes Leben…
Dann wird Richards Leiche gefunden und die Geliebte des Geschäftmannes wird zur Hauptverdächtigen. Kommissar Paul Vegter ist überzeugt, dass Gemma van Son ihren Geliebten ermordet hat. Doch dann eröffnet sich eine ganz neue Perspektive: Hat der Kommissar, der Opa wird und seine Freundin und Kollegin Renée wieder zurückgewinnt, sich so geirrt?
Ein richtiger psychologischer Kriminalroman ohne viel Action ist „In der Stille der Tod“: gerade das hat mir so gut gefallen! Der Mord passiert ganz zu Beginn des Buches und dann geht es nur mehr um die psychologische Aufarbeitung und die Hintergründe, die zu der Tat geführt haben. Spannender, als viele Krimis, in denen sich die Leichen stapeln und Ereignisse überschlagen!
Über die Autorin:
Lieneke Dijkzeul ist eine der bekanntesten Krimiautorinnen der Niederlande und veröffentlichte bereits mehrere Romane.
Details zum Buch:
Deutsche Erstausgabe 2015
ISBN 978-3-423-21541-1
Bettina Armandola
