Andrea Bajani
Mit herzlichen Grüßen
Aus dem Italienischen von Pieke Biermann
Mit einem Nachwort von Ascanio Celestini
Wie bringt man einen Mitarbeiter auf „nette“ weise bei, dass er gekündigt ist?
Die floskelhaften Kündigungsschreiben waren den Firmenchef zu wenig, also ließ er seine eigenen Mitarbeiter ein paar Schreiben verfassen und er war der Gewinner.
Seine freundlichen Briefe haben so gar nichts mit einem Kündigungsschreiben gemeinsam, vielmehr hat der Empfänger das Gefühl, er bekommt einen Brief von einem guten Freund.
Nebenbei kümmert er sich aber noch um ein Opfer seiner Firma, der Ex-Verkaufsleiter, nicht nur frisch gekündigt, sondern auch noch sterbenskrank. Er bekommt die Kinder des Ex-Verkaufsleiters aufs Auge gedrückt und versucht das ganze irgendwie zu meistern.
Eine bizarre Story, die einen Kern Wahrheit beinhaltet. Die zum Nachdenken anregt und teilweise durch ihre tragische Komik dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
Über den Autor:
Andrea Bajani, 1975 in Rom geboren, lebt in Turin. Nach dem großen Erfolg seines Romans ›Mit herzlichen Grüßen‹ beschließt er 2005, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Daneben ist er für Theater und Radio tätig und schreibt für die Tageszeitungen ›La Stampa‹, ›L’Unità‹ und ›Il Sole 24 ore‹. 2008 wurde er für seinen Roman ›Lorenzos Reise‹ mit den Literaturpreisen Mondello, Recanati und Brancati ausgezeichnet. Für den Roman ›Liebe und andere Versprechen‹ erhielt er 2010 den renommierten Premio Bagutta.
Verlag: DTV
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Taschenbuch, 144 Seiten
ISBN: 978-3-423-14117-8
Elisabeth Schlemmer
