New York, ausgehendes 19. Jahrhundert: Der Waisenjunge Peter Lake schlägt sich mit Diebstählen durch. Auf seinen Streifzügen durch die von Verfall und Verbrechen gezeichnete Stadt wird er von einem geheimnisvollen weißen Hengst begleitet, der ihm auf der Flucht vor einer Gangstermeute das Leben rettet. Als Peter in eine festungsgleiche Villa an der Upper West Side einbricht, begegnet er Beverly. Zwischen den beiden jungen Menschen entspinnt sich eine magische Liebesgeschichte …
Der Klappentext klang vielversprechend und romatisch und voller Vorfreude wagte ich mich über die ersten Seiten. Für mich war es wahnsinnig schwer den richtigen Lesefluss für dieses Buch zu finden und ins Thema hineinzufinden. Seite für Seite haben ich mir erhofft, dass das Buch flüssiger zu lesen ist. Die Grundgeschichte ist wunderschön und verträumt, aber von sehr vielen Details zerstückelt. Kaum fand man ins Buch, war auch schon eine der angekündigten Hauptpersonen verstorben und die Freude war dahin. Es gibt so viele Details die erzählt werden un so viele Nebenstränge, dass das Buch verwirrend zu lesen ist. Ich hoffe andere Leser finden mehr gefallen an diesem Buch, welches als grosses Meisterwerk beschrieben wird und jetzt ja sogar in Hollywood verfilmt wird. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Über den Autor:
Goldmann Verlag
Originaltitel: Winter’s Tale
Aus dem Amerikanischen von Hartmut Zahn
Taschenbuch, Broschur, 864 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48111-8
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90
