Der Ursprung des Bösen
gelesen von Dietmar Wunder, Nicole Engeln
Ein Thriller wie ein Höllenritt – diabolisch und bis zur Schmerzgrenze fesselnd
Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit. Sobald er in Stress gerät, fällt er in Ohnmacht. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man ihm etwas nachweisen kann. Und wenn nun doch er der Mörder ist? Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Freire muss einen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint …
Es kann Segen oder Fluch sein, wenn man aufwacht und nicht mehr weiß, wer man eigentlich ist. Man glaubt jemand zu sein, und plötzlich stellt sich das als große Seifenblase heraus. Genauso musste sich Mathias Freire gefühlt haben, als er erkennen musste, dass er eigentlich nicht derjenige ist, für den er sich hält. Die Suche, nach sich selbst, findet in diesem Fall nicht mit Mediation statt, sondern mit gefährlicher Recherche in seinem früheren Leben. Dabei erkennt er, dass er einige Freunde gewonnen hatte, die ihm nun helfen. Nur leider ist ihm jemand auf der Spur, und tötet all jene, mit denen er Kontakt aufgenommen hat. Nur eine Kommissarin, die sich in diesem Fall verbissen hat, glaubt ihm. Sie kann ihm aber nicht helfen, da er ihr nicht vertraut. Seine Nachforschungen führen ihn zu einem Psychologen, der ihn über seine wahre Identität aufklärt. Doch just in dem Moment, als er alles in Händen hält und er weiß, wer er ist, fällt er wieder in Ohnmacht.
Es ist ein rasanter Thriller mit einigen Wendungen und einem fulminanten Ende, welches diesen Thriller auszeichnet.
Über den Autor:
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. „Der Flug der Störche“ war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist inzwischen weltweit bekannt für unerträgliche Spannung, außergewöhnliche Stoffe und exotische Schauplätze. Viele seiner Thriller wurden verfilmt. In Deutschland bereits erschienen sind seine Romane „Der Flug der Störche“, „Die purpurnen Flüsse“, „Der steinerne Kreis“, „Das Imperium der Wölfe“, „Das schwarze Blut“ und „Das Herz der Hölle.“
Details zum Hörbuch:
Lübbe Audio
Hörbuch, bearbeitet
8 CDs, 549 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4601-1
Christina Burget
