Der Henker von Wien

Der Henker von WienGerhard Loibelsberger
Der Henker von Wien

Wien, im Winter 1916.
Lebensmittel sind wegen des Krieges Mangelware geworden, lange Schlangen bilden sich vor den Geschäften, lange warten auf ein paar Kanten Brot, Fleisch ist ein Luxusgut geworden. Nur wer jemanden kennt, oder Verwandten auf dem Land hat, kann sich und seine Familie versorgen. Die Essensmarken alleine stillen schon lange keinen Hunger mehr.
Für Oberinspector Joseph Maria Nechyba ist dieser Zustand mehr als bedenklich. Für ihn steht Essen immer an erster Stelle und jetzt muss er froh sein, wenn seine Frau ihm eine karge Suppe zaubern kann. Dann muss auch einmal ein K&K Inspector vom rechten Weg abweichen, um an ein paar Kartoffeln oder Fleisch zu kommen.
Doch einer will in Wien den ganzen Schwarzmarkt unter Kontrolle haben. Wer nicht spurt, der wird aufgehängt. Oberinspector Nechyba muss gemeinsam mit einem hohen Militärgendarmen den Fall bearbeiten und kommt dabei selbst in die Fänge vom Henker von Wien.

Der Autor schildert in diesem Buch nicht nur anschaulich die Hungersnöte im Ersten Weltkrieg, er blickt auch hinter die Kulissen der Gesellschaft. Und mitten drinnen der symphytische Oberinspector Nechyba, der mit seiner feinen Spürnase und seinem Gaumen den Gauner zu Fall bringt.

Über den Autor:
Gerhard Loibelsberger wurde 1957 in Wien geboren. 2009 startete er mit den »Naschmarkt-Morden« eine Serie von historischen Kriminalromanen rund um den schwergewichtigen Inspector Joseph Maria Nechyba. 2010 wurde er für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert. 2014 erhielt er für den vierten Band der Nechyba-Romane »Todeswalzer« den silbernen HOMER Literaturpreis. Das Hörbuch zu »Todeswalzer« wurde von WDR5 zum »Hörbuch der Woche« gekürt. Bei der 2014 erschienenen Anthologie »Wiener Seele« fungiert Gerhard Loibelsberger als Herausgeber. Live kann man ihn bei einer seiner zahlreichen Lesungen sowie bei Auftritten mit dem Jazz- & Improvisationsprojekt »Club Dada« und seiner Undergroundband »Der dritte Mann« erleben.

Verlag: Gmeiner
Erscheinungsdatum: August 2015
Paperback, 274 Seiten
ISBN: 978-3-8392-1732-0
UVP: € 12,99

Elisabeth Schlemmer

 

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