Mitternachtsweg

MitternachtswegBenjamin Lebert

Mitternachtsweg

Johannes Kielland ist ein junger Historiker, der seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Sammler von Berichten über mystische Begebenheiten ist. Nun wird eine der Geschichten, die er ausgegraben hat, plötzlich lebendig. Die Frau eines in Sylt gestrandeten Toten wendet sich an ihn und erzählt ihm die Geschichte einer mysteriösen Beziehung und eines geheimnisvollen Handschuhs. Immer tiefer verstrickt sich Kielland in das fremde Schicksal, und die Wahrheit, nach der er sucht, erscheint unergründlich und trügerisch.

Schon nach den ersten Seiten weiß der Leser, dass da etwas nicht stimmt. Johannes Kielland wird von einer unbekannten Schönen angezogen, die er auf dem Friedhof der Namelosen sieht. Je näher sie sich kommen, umso mehr Rätsel sind zu lösen. Je mehr er erfährt, umso mehr Ratlosigkeit macht sich in ihm breit. Kielland schreibt alles auf und schickt sein Werk an seinen Redakteur. Dieser macht sich umgehend auf die Suche nach dem jungen Mann. Er ahnt, dass ihm schreckliches passieren könnte. Und so wie er eine Antwort sucht, so hofft auch der Leser, dass er sie findet. Das Buch kann man jedenfalls nicht mehr aus der Hand geben, so spannend ist die Geschichte geschrieben. Perfekt wäre es noch, wenn man gerade auf Sylt im Urlaub wäre.

Über den Autor:
Benjamin Lebert lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman Crazy, der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde. 2014 erschien sein sechster Roman Mitternachtsweg.

Details zum Buch:
gebunden Ausgabe, 240 Seiten
ISBN: 978-3-455-40437-1
Hoffmann und Campe Verlag

Christina Burget

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