Lorraine und die Entdeckung des Glücks
Lorraine arbeitet in einem kleinen Blumenladen in Paris, der ihrer Freundin gehört, sie ist alleinerziehende Mutter von einer Tochter und einem Sohn, beide im Teenageralter. Eigentlich könnte sie ganz zufrieden sein mit ihrem Leben, aber zum großen Glück fehlt ihr noch der passende Mann.
Als sie ihren ehemaligen Schulfreund Cyrille wiedertrifft, flammen alte Gefühle wieder auf. Doch das Leben verläuft nicht wie im Liebesroman: Cyrille ist verheiratet und möchte seine Ehe nicht aufgeben, weil er in der Firma seiner Frau arbeitet und Lorraine ist nicht sicher, ob sie sich mit der Situation abfinden kann.
Auch innerhalb ihrer eigenen Familie gibt es zahlreiche Verwicklungen: ihre Schwester befindet sich in einem Abhängigkeitsverhältnis zu einem autoritären Chirurgen, ihre Großmutter, die seit Jahrzehnten nicht mehr gesprochen hat, offenbart plötzlich Lorraine ein Geheimnis und auch zwischen den Eltern von Lorraine gibt es viel Unausgesprochenes…
„Lorraine und die Entdeckung des Glücks“ beginnt mit dem Wiedersehen mit einer Jugendliebe, aber sie endet nicht vor dem Traualtar, nachdem alle Verwicklungen und Missverständnisse aufgeklärt wurden. Das unterscheidet diesen Roman auf jeden Fall schon mal von ähnlichen „Liebesromanen“ und ist um Einiges realitätsnäher als üblich.
Dass man sein Glück selbst in die Hand nehmen muss und es nicht von einem potentiellen Partner abhängig machen sollte, war für mich die Botschaft dieses Romans, der sich wirklich gut und flüssig liest!
Über die Autorin:
Valérie Gans ist Redakteurin bei „Figaro Madame“ und lebt in Paris und auf dem Land.
Details zum Buch:
Copyright der deutschsprachigen Ausgabe 2014
ISBN 978-3-453-29159-1
Bettina Armandola

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