Die Marseille Connection
Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez haben einander bei ihrem Wirtschaftsstudium in Leeds kennengelernt. Jetzt wollen die vier mit kriminellen Machenschaften das ganz große Geld machen.
Alle haben auf die eine oder andere Weise durch ihre Familien bereits jede Menge Gewalt und Machtspiele kennengelernt, aber jetzt versuchen sie es selbst und wollen in Marseille ihre Pläne umsetzen. Doch in der Metropole zwischen Afrika und Europa toben Territorialkriege um das Drogengeschäft. Ein korsischer Pate, ein neu angereister Berufskiller und eine Kommissarin, die ihre eigenen brutalen Gesetze predigt, prägen das Unterweltleben der Stadt.
Bald wird klar, dass die großangelegten Geschäfte mit Hilfe korrupter und geldgieriger Lokalprominenz nicht einfach durchzuführen sein werden…
Dieser Roman ist wirklich sehr von Gewalt geprägt, hier wird gemordet, gefoltert, vergewaltigt und betrogen. Der Autor nimmt keine Rücksicht auf zartbesaitete Leser und zeichnet die neuen Spielarten der Kriminalität in den schwärzesten Farben. Vermutlich haben diese Schilderungen sehr viel mehr Ähnlichkeit mit den heutigen Zuständen in vielen Städten als einem lieb ist, aber die ständige Beschreibung von Gewalt lässt den Leser auch abstumpfen! Mir war dieser Roman zu brutal auf Kosten der Handlung, so richtig mitgerissen hat er mich nicht.
Über den Autor:
Massimo Carlotto wurde 1956 in Padua geboren, lebt in Sardinien und ist einer der bekanntesten Schriftsteller Italiens.
Details zum Buch:
Deutsche Taschenbuchausgabe 2015
ISBN 978-3-453-67676-3
Bettina Armandola

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