Die Blüten der Freiheit

Die Blüten der Freiheit

Iris Anthony
Die Blüten der Freiheit

Aus dem Amerikanischen von Sonja Rebernik-Heidegger

Frankreich im 17. Jahrhundert. König Ludwig XIII untersagte den Handel von flandrischer Spitze. Dieses Verbot machte die Spitze noch wertvoller und ließ den Schwarzhandel erblühen. Hunde mussten als Schmuggler herhalten, Brotlaibe wurden mit Spitze gefüllt, in Särgen von Verstorbenen fanden die Zöllner Spitze, all das nur um das wertvolle Gut nach Frankreich zu bringen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von einer, die die Spitze herstellt und einem der die Spitze braucht um seine Liebste zu retten.

Katharina die Klöpplerin ist eine der besten Spitzenmacherinnen im Kloster, auch wenn ihre Gesundheit unter dieser Arbeit leidet. Sie steht kurz davor völlig zu erblinden und ihre Schwester will sie aus den Klauen des Kosters retten, doch dafür benötigt sie Geld – viel Geld.  Katharina kämpft jeden Tag mit dem schwinden Augenlicht, was ist, wenn ihre Schwester das Geld nicht rechtzeitig hat?

Alexandre Lefort muss Spitze auftreiben, sehr viel Spitze, den seine Liebste hat in ihrer Jugend einen Fehler gemacht und noch immer leidet ihr Vater und sie darunter. Um sie aus dieser Misere zu befreien, müssen sie Spitze auftreiben. Alexandre will, muss ihnen helfen, und bietet sich an nach Flandern zu reisen und dort die Spitze zu beschaffen. Alexandre macht sich auf nach Flandern, doch dort angekommen, wird er bestohlen, beraubt und niedergeschlagen. Seine Chancen die Spitze rechtzeitig zu beschaffen, schwinden dahin.

Zwei Schicksale verbunden durch ein hauchzartes Gewebe.

Die Geschichte im Gesamten ist mal etwas anderes. Was den Lesegenuss etwas abschwächt, ist der Sprung zwischen den einzelnen Protagonisten und ihren Geschichten. Außerdem hat mich die teilweise brutale Geschichte mit dem Hund, der zum Schmuggeln hergenommen wird, ziemlich von den nachfolgenden Seiten abgelenkt. (Ein Tipp: Buch nach diesem Kapitel auf die Seite legen und erst wenn das verdaut ist, weiterlesen…)

Über die Autorin:
Iris Anthony hat auf drei Kontinenten gelebt und fünf bereist. Sie träumt davon, eines Tages auch noch die Antarktis zu besuchen. Iris Anthony lebt im Großraum von Washington, D.C. in einem Haus, das mit französischen Antiquitäten und flandrischer Spitze dekoriert ist. „Die Blüten der Freiheit“ ist ihr erster Roman.

Verlag: Droemer
Erscheinungsdatum: 01. November 2013
Hardcover, 384 Seiten
ISBN: 978-3-426-19965-7
UVP: € 19,99

Elisabeth Schlemmer

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