Der Mörder mit dem grünen Apfel

Der Mörder mit dem grünen ApfelChristophe Carlier

Der Mörder mit dem grünen Apfel

 

Im Pariser Grandhotel „Paradise“ treffen die in der Modebranche tätige Italienerin Elena, der amerikanische Literaturwissenschaftler Craig und der beleibte Geschäftsmann Arturo aus Parma, der sich damit brüstet, Ehefrau und zwei Geliebte zu haben, in der Bar aufeinander.

Am nächsten Tag wird der Geschäftsmann tot auf seinem Zimmer aufgefunden. Sogleich beginnen die Hotelgäste und die Angestellten zu spekulieren, was hinter der Tragödie steckt. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, am Wort sind Craig, Elena und Sébastien, der die Nachtdienste an der Rezeption versieht und jeder hat seine eigenen Theorien und Gedanken zu den Vorkommnissen im Hotel.

Währenddessen versucht Craig, Elena näherzukommen, die ihn durch ihre Eleganz und Schönheit von Beginn an fasziniert hat. Und Elena hat an ihrer plötzlichen Kündigung zu knabbern…

Der Kriminalroman ist eigentlich nicht wirklich als solcher zu bezeichnen. Vielmehr ist das Buch ein literarisches Stück, das mit menschlichen Eitelkeiten und Befindlichkeiten spielt. Das Ende des Romans birgt für den Leser eine Überraschung, die Vorangegangenes nochmal in ein anderes Licht rückt. Obwohl mir die Sprache und die Idee der verschiedenen Perspektiven gut gefallen haben, hat mich der Roman (bis auf die Schlusssequenz) doch seltsam unberührt gelassen. Trotzdem lohnt es sich, den Debütroman von Christophe Carlier zu lesen, weil er ein ganz eigenes Flair und eine unkonventionelle Erzählweise hat.

 

Über den Autor:

Christophe Carlier wurde 1960 geboren und lehrt Literatur an der Sorbonne. „Der Mörder mit dem grünen Apfel“ wurde mit dem „Prix du premier roman“ ausgezeichnet.

 

Details zum Buch:

Deutsche Erstausgabe 2014

Deutscher Taschenbuch Verlag

ISBN 978-3-423-26027-5

 

Bettina Armandola

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