Himmel über London
Gelesen von Dietmar Bär, Walter Kreye, Simone Kabst
Sie erreichen London um 16.50 Uhr an der Paddington Station. Der fast 70-jährige Leonard Vernim und seine amerikanische Lebensgefährtin Maud. Leonard ist schwer krank – und Maud ist besorgt. Und zwar mehr, als es die Lage sowieso schon erfordern würde. Irgendetwas Geheimnisvolles geht vor sich, irgendetwas verschweigt ihr Leonard. Ein großes, wahrscheinlich letztes Geburtstagsfest hat er geplant. Auch ihre beiden Kinder aus erster Ehe sind eingeladen – die neurotische Irina, der ständig an Geldmangel leidende Gregorius. Sowie zwei mysteriöse Gäste, deren Namen sie nicht kennt. Gleichzeitig geht ein Serienmörder in der Stadt um – es braut sich etwas zusammen unter dem Himmel von London …
Sehr verwirrend und undurchsichtig ist die Handlung dieses Romans, denn permanent springt man von einem Protagonisten zu einem anderen, von der Gegenwart in die Vergangenheit und bald weiß man nicht mehr, was es mit diesem Serienmörder auf sich hat. Am Ende kommt dann die Auflösung, die ziemlich überraschend ist, aber die Irrungen und Wirrungen des Romans nicht wettmacht. Interessant wäre nun, das Buch nochmals zu hören um heraus zu finden, ob man die Lösung des Rätsels nicht schon viel früher erkennen hätte können.
Christina Burget
