Taubenkrieg

taubenkriegSandra Lüpkes

Taubenkrieg

Kriminalroman

Inmitten eines brutal zerstörten Clubhauses des Motorradclubs Devil Doves am Ufer des Pinnower Sees breitet sich eine Blutlache aus. Von einer Leiche fehlt jedoch jede Spur. Das Blut scheint nach den Ergebnissen einer DNA-Analyse von Leo Kellerbach zu stammen, Staranwalt in Lederkluft und Vorsitzender der berüchtigten Devil Doves. Hundertschaften durchkämmen die Landschaft – doch die Leiche bleibt verschwunden. Wencke und ihr Kollege Boris Bellhorn werden als Verpächter des neuen Clubhauses in die Szene eingeschleust, unterstützt von Axel Sanders. Die drei Ermittler lernen eine völlig fremde Welt kennen, in der die deutschen Gesetze einen Dreck wert sind, wo es nur noch um Macht, Geld und Einflussnahme geht. Doch auch die Familie des Opfers gibt Rätsel auf.

Bei diesem Mord fehlt eine Leiche, denn die Menge an Blut, die gefunden wird, lässt nur darauf schließen, dass die Person den Kampf nicht überlebt hat. Und doch stört etwas in diesem zertrümmerten Clubhaus die Profilerin Wencke Tydmers. Ihre Abhandlung findet bei den Kollegen auch keine lobenden Worte, denn die Kollegen wollen darin eher einen Rockerkrieg als eine Beziehungstat sehen. Und so nimmt die Geschichte auf der Suche nach der Leiche und dem Täter ihren Lauf. Mehr will ich hier nicht verraten, denn das Buch ist so spannend und flüssig geschrieben, dass man es gerne in einem Zug ausliest.

Über die Autorin:
Sandra Lüpkes, geboren 1971, lebt als Schriftstellerin und Sängerin in Münster. Mit großem Erfolg hat sie zahlreiche Romane, Sachbücher und Kurzkrimisammlungen veröffentlicht. Ihre tatkräftige Heldin, die Profilerin Wencke Tydmers, hat bereits in neun spannenden Fällen ermittelt.

Details zum Buch:
320 Seiten
ISBN 978-3-423-24858-7
Verlag: dtv

Christina Burget

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