Todesengel

TodesengelAndreas Eschbach

Todesengel

Gelesen von Matthias Koeberlin

Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind – erschossen von unbekannter Hand. Sassbeck glaubt, dass ihn ein Wunder gerettet hat. Die Polizei dagegen fragt sich, ob nicht er geschossen hat. In Notwehr. Oder schlimmer: in Selbstjustiz. Der Journalist Ingo Praise findet bald Beweise, dass Sassbecks Geschichte stimmt. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt Unschuldige. Praise macht den Racheengel zum Star – und löst damit eine Katastrophe aus.

Erich Sassbeck kommt in diese missliche Lage, weil er die Entscheidung getroffen hat, dass er nicht mehr wegschaut, wenn Jugendliche öffentliches Eigentum zerstören. Er spricht diese Jugendlichen an und wird im Gegenzug dafür brutal zusammen geschlagen. Nachdem ein Engel ihn aus dieser Lage gerettet hat, weil er die Jugendlichen einfach erschoss, steht Sassbeck nun wegen Doppelmordes unter Verdacht. Außerdem glaubt niemand dem alten Mann betreffend der Engelserscheinung, denn wie kann ein Engel mit Pistolen einfach auftauchen und ohne eine Spur zu hinterlassen verschwinden. Erst als eine Zeugin ihr mitgefilmtes Video zur Verfügung stellt und weitere Engelserscheinungen gemeldet werden, glaubt man langsam dem Mann.
In diesem Roman geht es viel über Zivilcourage und Mut. Die Opfer werden allzu leicht als Täter abgestempelt und die Täter werden zu Opfer. Aber auch der ‚gute‘ Engel, der die wehrlosen Opfer rettet, ist eigentlich auch kein Guter. Und so pendelt man zwischen Gut und Böse und am Ende ist man erstaunt, was so manche Tat bei einem Menschen auslöst.

Über den Autor:
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung „für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs“ schrieb er seinen ersten Roman „Die Haarteppichknüpfer“, der 1995 erschien und für den er 1996 den „Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland“ erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller „Das Jesus-Video“ (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit „Eine Billion Dollar“, „Der Nobelpreis“ und zuletzt „Ausgebrannt“ stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Matthias Koeberlin absolvierte die Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Im Jahr 2000 erhielt er den Günter-Strack-Fernsehpreis und 2007 gewann er gegen renommierte Konkurrenz als Bester Schauspieler den Deutschen Fernsehpreis. Matthias Koeberlin hat bereits zahlreiche Hörbücher eingesprochen und überzeugt in jedem Genre. Er spricht mit einer unaufdringlichen Präsenz, die den eigenen Gedanken viel Raum lässt. Für den Deutschen Hörbuchpreis war Matthias Koeberlin bereits dreimal als Bester Interpret nominiert: 2003 für DAS JESUS VIDEO, 2010 für DER HIMMEL IST KEIN ORT und 2014 für TODESENGEL.

Details zum Hörbuch:
Audio-CD – gekürzte Fassung
Laufzeit 552 Minuten
ISBN: 978-3-7857-4888-6
Verlag: Lübbe Audio

Christina Burget

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