Die Liebe der beiden Frauen zu den Gärten
Ein außergewöhnlicher Mann, eine kultivierte Frau, vier Kinder, eine Ehe. Dann aber trifft er auf eine Frau, die in ihm Gefühle weckt, die er bisher nicht kannte. Er hat fortan zwei Leben mit zwei Frauen, die jeweils einen Anderen lieben und doch so viel gemeinsam haben: ihre Gärten. Eine Dreiecksgeschichte mit Rosen, Lavendel, Phlox, Lupinen, Flieder, Levkojen – erzählt von der Tochter, in deren Spurensuche sich die Stimmen der beiden Frauen mischen.
Ein Ehemann, ein Geliebter und Vater liegt im Sterben. In Rückblicken wird sein Leben aus Sicht der Ehefrau, der Geliebten und der Tochter erzählt. Manchmal kommt man als Leser gar nicht mit, wer gerade die Geschichte erzählt. Aber jedes Mal taucht man in sein Leben ein, erfährt, wie er als Ehemann, Geliebter und Vater war. Man erkennt, wie vielschichtig das Leben ist, und wie wichtig eine flüchtige Bekanntschaft werden kann. Aber auch wie schön es immer ist, in einer vertrauten Umgebung zu leben. Die Tochter erkennt, dass es Seiten an ihrem Vater gibt, die sie nicht kennt. Die Geliebte muss erkennen, dass die flüchtigen und wenigen Stunden, in denen sie sich getroffen haben, vorbei sind. Die Ehefrau erfährt, dass es da noch jemanden gab. Es ist das Buch der Erkenntnis und des Erfahrens, in dem Sehnsüchte und Träume unausgesprochen unerfüllt bleiben.Es ist ein Buch über Liebe und Toleranz. Keines, das man schnell durchliest und wieder weg legt, sondern eines, dass zum Nachdenken anregt.
Über den Autor:
Christine Trüb, aufgewachsen in Paris, Bern, Zürich und London. Ausbildung in Gesang, Sprechtechnik und Logopädie, lebt mit ihrer Familie in Zürich. Jahrelang redaktionelle und übersetzerische Betreuung einer Zeitschrift von „Terre des hommes“. Von 1984 bis 1997 freie Mitarbeiterin der Beilage Wochenende der Neuen Zürcher Zeitung.
Details zum Buch:
Kaschierter Pappband. 120 Seiten
ISBN 978-3-902534-54-5
Limbus Verlag
Christina Burget
