Wunderland

Sophie AlbersWunderland

Sophie Albers

 

 

Hanna ist eine behütet aufgewachsene Frau aus liberalen Kreisen, in denen Toleranz zum guten Ton gehört. Sie weiß, was gut und was schlecht ist, woran sie glaubt und woran nicht. Bis sie Tamer trifft, den Macho, den Deutschen arabischer Herkunft. Er öffnet ihr die Tür in eine Welt, die Hannas Gewissheiten gründlich erschüttert.

Sophie Albers‘ Roman ist der sprachlichen beeindruckende Bericht aus einer fremden und doch so nahmen Welt, deren Existenz immer wieder für hitzige Debatten sorgt.

 

Ich muss zugeben, dass ich bei den ersten Seiten dieses Buches sehr skeptisch war – da versucht wieder mal jemand auf sozialkritisch Literaturlorbeeren zu sammeln. Für diese Gedanken möchte ich mich aber nach dem Lesen des Buches bei der Autorin entschuldigen. Die Autorin ist voll eingetaucht in die für sie – und auch mich – fremde Welt der Migranten, die eigentlich ja gar keine Migranten sind, sondern in unserem Land geborene Menschen mit Migrationshintergrund. Man geht beim Lesen voll mit der Autorin mit, betritt diese „Welt“ und kann gut nachvollziehen, wie die Autorin reingekippt ist. Ich finde dieses Buch überaus gut gelungen, sehr lesenswert und kann es wirklich weiterempfehlen. Es ist auch wunderbar gelungen, den nicht ganz einfachen Inhalt in gut und in flüssig lesbarer Form rüberzubringen.

 

Über die  Autorin

Sophie Albers wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem als Journalistin beim Spiegel. Seit 2008 ist sie Kultur-Redakteurin bei stern.de. Sie lebt in Berlin. Wunderland ist ihr erster Roman.

 

Details zum Buch:

ISBN 978-3813503982

Seiten 176

Erschienen März 2011

Preis  Euro 14,99

Verlag Knaus

 

Mag. Eva Maria Grill

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