Zeitenwende
Reise zu einer Weltmacht im Entstehen
Beobachtungen eines Wieners aus Berlin in der Weltwirtschaftskrise

von Andreas Maleta
Der frühere Journalist und kunsthistorisch interessierte Autor Andreas Maleta verbrachte viele Jahre im Ausland. Er war Korrespondent in Ägypten und Indien und lebte später in den USA.
Vor einigen Jahren bekam er die Briefe von Otto Scheid zur Ansicht. Sehr schnell wurde klar, dass diese Berichte aus Amerika von 1930 Beschreibungen einer Weltmacht im Werden sind.
Andreas Maleta stellt diese Briefe in einer fortlaufenden Erzählung zusammen und kommentiert sie teilweise mit seinen eigenen Eindrücken aus den USA viele Jahre später.
Amerika 1930
Otto Scheid, aus Maria Enzersdorf stammend, in Berlin lebender TU Student mit späteren Doktortitel, wird von seinem Professor auf eine Amerika Reise eingeladen. Der damals 30 Jährige bereitet alles vor, nur sein Professor erscheint nicht zur Abfahrt des Schiffes, so wagt er alleine, ohne Englisch-Kenntnisse, die große Reise.
Die Einwanderungsbedingungen sind damals wie heute nicht viel anders, wer kein Wort englisch spricht, ist verdächtigt und so landet er gleich nach Ankunft im Gefängnis.
Und von dort schreibt Otto Scheid auch seine ersten Briefe, die das Grundgerüst für dieses Buch bilden. Gepaart mit den Ergänzungen & Erklärungen des Autors, plus den zahlreichen Fotos, ergeben diese Briefe eine kurze aber intensive Zeitreise in ein Amerika, wo der Leser zwischendrin ganz und gar vergisst, dass diese Briefe vor 100 Jahren und nicht vor kurzem geschrieben worden sind (Handys und Co wegdenken!).
Und wie man so liest, ist Amerika in manchen Dingen (Ansichten) stehen geblieben und vielleicht ist das auch der Grund, warum sie heute so sind, wie sie sind…
Verlag: Ibera
1. Auflage 2024
Gebundene Ausgabe,
mit 128 Abbildungen, 256 Seiten,
ISBN: 9783850524223
UPV: € 30,-
Passend zu meiner vorigen Rezension nun das Amerika in den 1930er Jahren!
Eure Elisabeth
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