Ein Dieb kommt selten allein
Kim Rabe

Berlin ist die Heimatstadt von Lucy, in der die ehemalige Polizistin sich als Privatermittlerin mehr schlecht als recht über Wasser hält. Doch Berlin ist auch die Heimat von Geistern, Kobolden und Märchenfiguren, die sich manifestiert haben, indem sie dem Aberglauben der Bevölkerung entsprungen sind. Gut, dass Lucy ein besonderes Gespür hat, das es ihr erlaubt, Übernatürliches wahrzunehmen.
So wird sie als Sachverständige ins Pergamon-Museum gebeten, wo sie die Echtheit einiger Artefakte bestätigen soll. Der Auftrag jedoch ist der Beginn eines gefährlichen Falles, denn zwei der mythischen Artefakte, eine Tarnkappe und ein Gürtel, der übermenschliche Kräfte verleiht, sind gefälscht…
Bald beginnt es Lucy zu dämmern, dass sie in eine perfide Falle getappt ist und sie selbst als Sündenbock fungieren soll! Gut, dass Lucy ihren Freund, Dämon Aki hat, der ihr zur Seite steht, wenn er nicht gerade in einer geheimen Mission verschwunden ist und Mitbewohnerin und Freundin Cosima, die sie unterstützt.
Wie schon im ersten Band, hat mir auch diesmal die Erzählweise sehr gut gefallen und ich habe den Roman sehr gerne gelesen, obwohl ich eigentlich so gar kein Fantasyfan bin. Die Anleihen an die nordische Mythologie und das Nibelungenepos waren wirklich gelungen und die Zeichnung der Hauptperson Lucy war vielschichtig und überzeugend. Eine spannende Lektüre, die mir viel Spaß gemacht hat!
Details zum Buch:
2021
ISBN 978-3-404-18804-8
Bettina Armandola
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