Malvita

Irene Diwiak

Als Christina als Fotografin zur Hochzeit ihrer italienischen Cousine fährt, will sie nur die vor kurzem gescheiterte Beziehung mit David, der sie mit ihrer besten Freundin betrog, vergessen. Doch in der toskanischen Villa, in der ihre bis dato noch unbekannten Verwandten residieren, wird ihr Leben bald noch mehr auf den Kopf gestellt!

Nachdem sie mit dem jüngsten Spross der Familie die Leiche der verschwundenen Fotografin Blanca, die sie nun ersetzen soll, entdeckt hat, schwant Christina Übles. Nicht nur, dass das riesige Haus voller Irrwege zu stecken scheint, fühlt sie sich auch verfolgt und das seltsame Verhalten ihrer Tante, ihres Onkels, der zwei Cousinen und des Cousins gibt ihr ebenfalls Rätsel auf. Zufällig stößt sie auf ein Mordkomplott, hinter dem die Frauen der Familie zu stecken scheinen…

Die Frauen in diesem Roman sind nicht eben sympathisch gezeichnet: rachsüchtig, gefallsüchtig, aber auch zutiefst verletzt. Die Männer jedoch kommen noch schlechter weg: sie sind egozentrische Vergewaltiger und mißbrauchen ihre Macht. Vor der Kulisse einer schlossartigen Villa in der Toskana entspinnt sich ein Inferno der Eitelkeiten und die ungleichen Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern werden zum Mordmotiv. Ein ausgesprochen schräger Roman, der mich ein wenig ratlos zurückgelassen hat, wenn er auch fesselnd und virtuos verfasst war!

Über die Autorin:

Irene Diwiak wurde 1991 in Graz geboren und wurde bereits vielfach für ihr literarisches Werk ausgezeichnet. Nach ihrem Debütroman „Liebweis“ erschienen „Malvita“ und „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“.

Details zum Buch:

1.Auflage 2023

Penguin Verlag

ISBN 978-3-328-10896-2

Bettina Armandola

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