Der Uhrmacher in der Filigree Street
gelesen von Jonas Minthe
London, Oktober 1883. Eines Abends kehrt Thaniel Steepleton, ein einfacher Angestellter im Innenministerium, in seine winzige Londoner Mietwohnung heim. Da findet er auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Es ist ihm ein Rätsel, was es mit ihr auf sich hat. Sechs Monate später explodiert im Gebäude von Scotland Yard eine Bombe. Steepleton wurde gerade rechtzeitig gewarnt, weil seine Uhr ein Alarmsignal gab. Nun macht er sich auf die Suche nach dem Uhrmacher und findet Keita Mori, einen freundlichen, aber einsamen Mann aus Japan. So harmlos Mori auch scheint, eine Kette von unheimlichen Ereignissen deutet schon bald darauf hin, dass er etwas zu verbergen hat.
Die Geschichte klingt urspannend und ich habe mich schon auf eine tolle Fantasygeschichte gefreut. Aber leider habe ich es nicht geschafft in dieses Hörbuch einzutauchen. War es an der monotonen Erzählstimme oder lag es im Handlungsablauf, ich verlor immer wieder den Faden. Auch ein mehrmaliges Hören des CDs brachte nicht den gewünschten Hörgenuss. Vielleicht muss man sich die Zeit nehmen und jedes Kapitel für sich hören. Dann erkennt man auf jeden Fall den Kapitelwechsel und dann einen besseren Überblick.
Über die Autorin:
Natasha Pulley wurde 1988 in England geboren und lebt in Bath. Sie hat Englische Literatur am New College, Oxford studiert und verbrachte anderthalb Jahre in Tokio, wo sie Japanisch lernte und für ihren ersten Roman recherchierte. Ihr Debütroman, „Der Uhrmacher in der Filigree Street“, wurde zum Bestseller und sie gewann den Betty Trask Award.
Details zum Hörbuch:
2 MP3-CDs, Laufzeit: 11 Stunden 32 Minuten
ISBN: 978-3-8337-4369-6
Verlag GoyaLiT
Christina Burget

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