Rebecca Maria Salentin
Schuld war Elvis
Eine chaotische Familie, eine Mutter mit schlechtem Männergeschmack, einen Namen der eigentlich kein Name ist, ein heruntergekommener Bauernhof als Heim. So sieht das Leben von der jungen Hebron aus.
Sie lernt früh, dass ihr Leben nicht alltäglich ist. Kein Spießerleben, sondern Chaos auf ganzer Linie.
Hebron muss früh Verantwortung übernehmen, ihre Geschwister versorgen, die Mutter unterstützen. Diese leidet unter desaströsen Männergeschmack und vor allem lässt sie sich von jedem Mann ein Kind machen, denn von Verhütung hält sie nichts.
Und Hebron als Älteste, hat die schlechteste Karte gezogen. Doch um ihre Mutter und ihre Familie zu verstehen, muss sie die Vergangenheit kennen, und die ist genauso chaotisch wie das Jetzt.
Das Wort Chaos beschreibt die Familie mit einem Wort. Ich habe mir während des Lesens oft gedacht, Gott sei Dank habe ich eine „normale“ Familie … Und doch hat auch dieses Familie ihren Charme und bietet uns Lesern vor allem eine außergewöhnliche Geschichte.
Über die Autorin:
Rebecca Maria Salentin, geboren 1979 in Eschweiler, aufgewachsen in der Eifel, lebt in Leipzig. Sie hat selbst jüdische und katholische Wurzeln und stammt aus einer Großfamilie. Die Autorin las beim Open Mike und nahm am Klagenfurther Literaturkurs teil. Ihr erster Roman „Hintergrundwissen eines Klavierstimmers“ ist bei Schöffling erschienen und erregte große Aufmerksamkeit. In Leipzig betreibt sie in einem alten Zirkuswagen das Sommercafé ZierlichManierlich.
Verlag: C. Bertelsmann
Erscheinungsdatum: 9. März 2015
Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, 512 Seiten
ISBN: 978-3-570-10212-1
UVP: € 20,60
Elisabeth Schlemmer
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