Die Zucht
gelesen von Simon Jäger
Nur fünf Minuten hat Helga Schwabe ihren Sohn aus den Augen gelassen. Und in diesem Moment ist er verschwunden. Als fielen Hauptkommissar Henry Conroy die Ermittlungen in diesem Fall von mutmaßlicher Kindesentführung nicht schon schwer genug, muss er sich auch noch mit einer neuen Kollegin herumschlagen. Vorlaut, frech und selbstbewusst – das ist Manuela Sperling. Aber sie hat einen guten Riecher. Bald stoßen die beiden auf eine Spur, die zu einem alten Gehöft im Niemandsland an der Grenze zu Tschechien führt, auf dem illegal Hunde gezüchtet werden. Hunde, die Fleisch brauchen, viel Fleisch. Und ihr Züchter besorgt es ihnen, koste es, was es wolle.
Eiskalt rinnt es mir noch immer über den Rücken hinunter, wenn ich an die Personen denke, die in diesem Roman zu leiden haben. Zu viele schmerzhafte Dinge müssen sie ertragen: Da ist die Mutter, deren Kind entführt wurde, der kleine Bub, der traumatisiert zurück kommt, der Vater, der eine Kurzschlusshandlung macht, und so weiter. Keiner kommt hier ohne Schramme weg. Selbst den Ermittlern wird dieser Fall noch lange in Erinnerung bleiben. Zu Beginn kennt man sich nicht gleich aus, da die ganzen Handlungsstränge erst einmal erzählt werden müssen, um sie später für die Gesamtbild miteinander zu verbinden. Am Schluss bleiben noch ein paar Fragen offen. Ebenso der Schluss, der den Hörer hoffen lässt, dass es einen weitern Fall für Henry Conroy und Manuela Sperling gibt.
Über den Autor:
Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Mit seinen abgründigen Thrillern eroberte er die Bestsellerlisten. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus bei Bremen.
Details zum Hörbuch:
6 CDs in Multibox
Laufzeit: 7 Stunden 25 Minuten
ISBN: 978-3-8398-1346-1
Argon Hörbuch
Christina Burget
