Querbrater
Die Wiener Chefinspektoren Kajetan Vogel und Alfons Walz übernehmen den ungeklärten Mord an einer Dolmetscherin, die sich kurz vor ihrem Tod mit einigen Männern aus einer Online-Seitensprungagentur getroffen hatte. Während sich der leidenschaftliche Fremdgeher Vogel mit Begeisterung den Unwägbarkeiten einer Mitgliedschaft aussetzt und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnt, sucht Walz in der persönlichen Umgebung des Mordopfers nach dem Mann, der Brigitte Neuberger den finalen Besuch abgestattet hatte.
Es ist der dritte Fall dieser Wiener Chefinspektoren. Auf ihrer Mördersuche wird man durch Wien geleitet und so ganz nebenbei mit interessanten Informationen über die jeweilige Örtlichkeit informiert. Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, kennt die Herren schon. Für alle Neueinsteiger: Sie sind echte Wiener. Und so kommt der Leser in den Genuss ihrer Gedanken, ihrer Bedürfnisse und mit ihrer Art, Probleme zu lösen. Der Schreibstil hindert hindert einem daran, das Buch wegzulegen bevor nicht der letzte Satz gelesen wurde. Irgendwie ist es schade, dass die beiden Herren den Fall so schnell gelöst haben.
Über den Autor:
Rupert Schöttle wurde in Mannheim geboren. Nach seinem Studienbeginn am Mozarteum in Salzburg wechselte er nach Wien, in die »Welthaupstadt der Musik« – und wurde dort sofort heimisch. Nach seinem Diplom im Konzertfach Violoncello studierte er Musiksoziologie. Dieses Studium erwies sich als schicksalhaft, denn seine Diplomarbeit geriet in die Hände des Verlegers Hubertus Czernin, der Schöttle dazu aufforderte, ein Buch daraus zu machen. So wurde aus dem Musiker unversehens ein Schriftsteller, der inzwischen acht Bücher veröffentlicht hat. ›Querbrater‹ ist sein nunmehr drittes Buch im Gmeiner-Verlag.
Details zum Buch:
307 Seiten / Paperback
ISBN 978-3-8392-1687-3
Gmeiner Verlag
Christina Burget
