Die Brücke der Gezeiten – ein Sturm zieht auf
David Hair
Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden. Der Auftakt zu einem atemberaubenden Epos.
Der Einstieg in die Geschichte war zu Beginn ein wenig verwirrend, da das Werk mit fremden Wörtern, fremden Religionen und Ausdrücken voll ist. Der Anhang bietet hierfür jedoch eine genaue Auflistung und Erklärung aller Fremd- und Neuwörter, für alle die es ganz genau wissen wollen. Man kommt jedoch schnell rein und erkennt bald aus dem Kontext die Bedeutung der neuen Ausdrücke. Die Geschichte erzählt in jedem Kapitel über einen anderen der drei Hauptcharaktere, was den Leser dazu auffordert, während der Handlung umzudenken und sich auf einen anderen Handlungsstrahl zu konzentrieren.
Ein sehr spannendes Werk über Liebe, Magie und Schicksalsschläge, das Lust macht gleich im zweiten Teil, Die Brücke der Gezeiten – am Ende des Friedens, weiter zu lesen.
Über den Autor:
David Hair ist ein neuseeländischer Schriftsteller. Für seine Jugendromane wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Brücke der Gezeiten ist seine erste Fantasysaga für Erwachsene. Nachdem er lange Zeit erst in England, dann in Indien gelebt hat und die Welt bereiste, lebt er nun in Auckland, Neuseeland.
Details zum Buch:
Verlag: Penhaligon
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 512 Seiten
ISBN: 978-3-7645-3128-7
Birgit Handler