Feuermal und Flammenmeer

Feuermal und FlammenmeerHarald Görlich

Feuermal und Flammenmeer

Das Leben der Agnes von Hayden

Zu Zeiten Napoleons heiratet die junge Agnes in Stuttgart den Adligen Rüdiger von Hayden. Nach anfänglichem Eheglück ziehen erste Wolken auf: Agnes wird nicht schwanger und der ersehnte Erbe nicht geboren. Verantwortlich gemacht von ihrem aufbrausenden Gatten, greift Agnes zu einem Strohhalm: der ehemalige Henker ist nun als Heiler tätig und genießt trotz der Abscheu der Menschen eine gewisse Anerkennung durch Heilerfolge in aussichtslosen Fällen.

Tatsächlich wird Agnes nach einem Besuch beim Heiler schwanger: ihr wird bald klar, dass sie betäubt und vom Sohn des Henkers, der ein großes Feuermal hat, vergewaltigt wurde. Durch einen Zufall erkennt das kurz nach der Geburt ihrer Zwillinge auch ihr Gatte. Er gibt die Kinder zur Adoption frei und sperrt seine Frau in den Keller.

In einem Streit kommt der Despot zu Tode, Agnes muss ins Zuchthaus und kann erst nach Jahren die Suche nach ihren Kindern aufnehmen, die inzwischen getrennt wurden und beide in neuen Familien leben…

Bis jetzt war ich kein Fan historischer Romane: und das wird sich auch nach diesem nicht ändern! Sprachliche Klischees „Du bist mein Engel, der mich beschützen wird.“ (S 200) und eine seltsam farblose Atmosphäre, dazu passend die eindeutige Einteilung der Charaktere in die Guten und die Schurken, haben es mir schwer gemacht, mich mit dem Buch anzufreunden! Auch der an sich interessante historische Hintergrund hätte mehr hergegeben! Das Leben der Agnes von Hayden hat mich trotz seiner dramatischen Ereignisse nicht berührt.

Zum Autor:

Harlad Görlich wurde 1955 geboren und ist promovierter Wirtschaftspädagoge. Er ist als Professor und Direktor in der Lehrerbildung tätig.

Details zum Buch:

2014

Gmeiner Verlag

ISBN 978-3-8392-1495-4

Bettina Armandola

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