
Claudio Paglieri
Kein Grappa für Commissario Luciani
Übersetzt von Christian Försch
Commissario Luciani hat es nicht leicht. Nicht nur das er sich um ein Baby kümmern muss, dessen Mutter auf und davon ist, auch seine Mutter, die ihm eigentlich hilft, lässt alles liegen und stehen um der kranken Tante beizustehen.
Nebenbei versucht er noch seinen Job zu machen, der Dank eines unnützen Vorgesetzten zur Qual wird. Dann taucht auch noch seine Jugendliebe Fiammetta auf, die trotz Ehering am Finger seinen Avancen nachgibt. Dass hier keine wirklichen Gefühle dahinter stecken, merkt er leider wieder einmal viel zu spät. Sie wollte ihn nur auf einen Fall stoßen, der ihrer Meinung nach unbedingt aufgeklärt gehört.
Auch wenn dieser Fall anfangs aussichtslos aussieht, meldet sich bei Marco Luciani das Bauchgefühl und er fängt an zu graben.
Das Buch „geht runter“ wie ein guter Wein, erfrischend und würzig im Abgang. Der Commissario hat sich einen fixen Leseplatz verdient.
Über den Autor:
CLAUDIO PAGLIERI, geboren 1965 in Genua, arbeitet bei der Genueser Zeitung „Il Secolo XIX“. Bekannt wurde er durch die humoristischen Biographien der beiden italienischen Comic-Helden Tex Willer und Dylan Dog. 2003 erschien von ihm bei Aufbau Taschenbuch der Roman „Sommer Ende Zwanzig“, 2007 sein preisgekröntes Krimi-Debüt „Kein Espresso für Commissario Luciani“, gefolgt von „Kein Schlaf für Commissario Luciani“ (2008).
Details zum Buch:
Verlag: Aufbau
Erscheinungsdatum: 2013
Taschenbuch, Broschur, 441 Seiten
ISBN: 978-3-7466-2902-5
Elisabeth Schlemmer